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Abfallbewirtschaftung - FO-Cyberfactory

Abfallbewirtschaftung

FO-Security übernimmt die Logistik sowie das Inkasso gebührenpflichtiger Kehrichtsäcke neben Winterthur nun auch für die Stadt Bern. Mit Gebührenmarken für Kehrichtsäcke, Sperrgut und Kehrichtcontainer ist der Geschäftsbereich bereits in über 16 Städten und Gemeindeverbänden präsent.

Das Hantieren mit «Güselsäcken» gilt in der Regel als wenig erstrebenswert – zu sehr überwiegen die damit verbundenen negativen Assoziationen. Beim Gedanken an Dreck und Gestank ziehen sich unweigerlich die Nasenflügel zusammen. Nichtsdestotrotz sorgt eine ordnungsgemässe Entsorgung von Unrat allerorts für geschätzte Sauberkeit. So sind auch Hersteller von Abfallsäcken gefordert, eine höchst anspruchsvolle und kompetente Arbeit zu verrichten.

Die Verursacher

Die Stadt Bern mit rund 132'000 Einwohnern sammelt Abfälle sowohl aus privaten Haushalten als auch aus Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. Pro Jahr werden dabei allein an die 20'000 Tonnen Hauskehricht eingesammelt. Dies entspricht einer Zahl von rund 3'740'000 Säcken.

Saubere Aussichten

Am 3. August 2011 wurde von der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün eine entsprechende Submission für einen dreijährigen Vertrag ausgeschrieben. Dieser beinhaltet Produktion, Vertrieb und Zwischenlagerung der gebührenpflichtigen Kehrichtsäcke und Kleinsperrgutmarken, das Inkasso und die Abrechnung mit der Stadt Bern. FO-Security arbeitet zusammen mit der Papier Mettler Schweiz AG, der Schweizer Tochtergesellschaft der Papier-Mettler Deutschland. Dieser Partner bietet nicht nur den günstigsten Zugband-Kehrichtsack von hoher Qualität an – mit dem mehrlagigen, zweifarbigen Polyethylensack aus 80% Recyclingmaterial gewährleisten sie zudem ein umweltfreundliches und schwer zu fälschendes, reissfestes Produkt.

Sicherheit

„Produktpiraterie macht vor Kehrichtsäcken keinen Halt, denn sie beinhalten Gebühren, die im Falle einer Fälschung finanzielle Schäden verursachen.“, weiss der neue Geschäftsbereichsleiter Roger
Pallavicini zu berichten. Sicherheitsmerkmale werden somit unerlässlich. Für den Konsumenten sind diese jedoch kaum ersichtlich. So sorgen in Winterthur unterschiedliche Farbgebungen – innen schwarz und aussen hellgrau – für einen veränderten optischen Eindruck. Die spektrale Farbmessung findet hier ihre Grenzen. Dasselbe gilt für die rote Beschriftung. Zudem können nur technisch hochstehende Anlagen Kehrichtsäcke in Mehrschichttechnik herstellen.

«Saubermann»

Bleibt die Frage: Wieso befasst sich die FO-Security mit «Güselsäcken»? Dies ist schnell und einfach zu beantworten. Eine volle Palette, zum Beispiel mit 35 Liter Kehrichtsäcken, stellt einen Wert von über 12'000 Franken dar. „Da muss bei der Lagerung und Lieferung ein hoher Sicherheitsprozess eingehalten werden.“, betont der erfahrene Experte Roger Pallavicini. Pressebericht