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Peak Performance Technologie - FO-Cyberfactory

Peak Performance Technologie

Der Geschäftsbereich FO-Fotorotar hat seine Druckkapazität weiter ausgebaut und eine Speedmaster XL-105-6-P+LX3 aus dem Hause Heidelberg installiert, welche an eine Wärmerückgewinnungsanlage gekoppelt wird. Damit festigt der effizienteste Bogenoffsetdrucker aus dem Zürcher Oberland abermals seine Position in der stark wachsenden Wirtschaftsregion und setzt ein weiteres ökologisches Zeichen.

FO-Fotorotar investiert insgesamt 4 Mio. Franken für mehr Energieeffizienz Druckmaschinenhersteller reagieren auf Umweltfragen und produzieren immer ökologischere und energieeffizientere Maschinen. FO-Fotorotar installiert die neuste Generation – eine Speedmaster XL 105 – und bettet diese in ein umfassendes Energiekonzept ein. Die aktuelle Energiedebatte führt es uns abermals vor Augen: Um eine nachhaltige Energieversorgung gewährleisten zu können, gilt es vor allem, den Verbrauch wo möglich zu senken und erneuerbare Energien effizient zu nutzen. Erhebliches Einsparungspotenzial haben die Verantwortlichen der FO-Fotorotar im Druckmaschinensaal erkannt. Mit der Installation der neuen, drei Millionen Franken schweren Speedmaster XL 105-6-P+LX3 werden daher ab Juni 2011 bestehende Anlagen erneuert und optimiert. Wärmerückgewinnung Im Printgewerbe verursachen Druckmaschinen den grössten Stromverbrauch. Andererseits produzieren sie aber auch Abwärme, die sich effizient nutzen lässt und somit den fossilen Brennstoffverbrauch enorm reduziert. «Mit der Abwärme von zwei bis drei Maschinen kann unser ganzes Haus geheizt werden», erläutert Otto Brunner, Geschäftsbereichsleiter der FO-Fotorotar. Momentan zahlt das Unternehmen jährlich rund 100 000 CHF an Heizkosten – Tendenz steigend. Durch die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage wäre die Investition von rund einer Million Franken bereits nach einigen Jahren amortisiert, und deren Nutzung zudem äusserst umweltfreundlich. Gutes Gewissen Dabei sind die zusätzlichen Investitionen nicht wirklich produktionsnotwendig. Bereits heute ist der Verbrauch an Heizöl für die rund 6000 m2 umfassende Gewerbefläche im Vergleich zu anderen Industriegebäuden relativ gering. Die durch die Druckmaschinen verursachte Abwärme könnte auch weiterhin ungenutzt in die Umwelt abgeleitet werden. Billiganbieter aus dem Osten verzichten denn auch auf derartige Lösungen. «Wir aber wollen ökologisch verantwortungsvollen Kunden die Möglichkeit bieten, mit gutem Gewissen unsere Produkte zu beziehen», erklärt Jürg Konrad, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Umweltbewusst agieren Als ISO 14001-zertifiziertes Unternehmen verfolgt die FO-Fotorotar bereits seit vielen Jahren umweltrelevante Themen. So war sie eine der ersten Druckereien, die den Verbrauch flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) auf ein Minimum reduzierte, die die Vorgaben für wald- und umweltschonende Papierverwendungen  (FSC) erfüllte und sich seither regelmässig einem Energiecheck unterzieht. Zudem scheinen Umweltfragen vermehrt zum Verkaufsargument zu werden. «Wer in Asien oder osteuropäischen Unternehmen produziert, bekommt die Ware unter anderem billiger, weil die Umweltstandards dieser Regionen ganz anders sind, beziehungsweise dort kaum Beachtung finden», betont Markus Probst, Verkaufsleiter der FO-Fotorotar. Die Zeche hingegen bezahlen vermutlich die Nachkommen.
FO Umwelt 2011 (Word, 34 Kb)
FO Umwelt 2011 (PDF, 12 Kb)
Pressemitteilung Heidelberg (Word, 243 KB)
Pressemitteilung Heidelberg (PDF, 27 KB) 
Speedmaster XL-105-6-P+LX3 Movie